Einführung in das telc-Prüfungsformat B2
Dieser Kurs richtet sich ausschließlich an die Teilnehmende des B2-Kurses 252895B2
Die Anmeldung ist nur per E-Mail an deutschlernen@aim-akademie.org möglich!
Sprachliche Vielfalt als Ressource – Grundlagen der sprachsensiblen Unterrichts
Sprachliche Bildung ist Aufgabe aller Fächer, insbesondere in sprachlich heterogenen Klassen. Diese Fortbildung richtet sich an Lehrkräfte der Grundschule und der Sekundarstufe I, die fachliches und sprachliches Lernen gezielt miteinander verknüpfen möchten. Vermittelt werden grundlegende Prinzipien des sprachsensiblen Unterrichts, ergänzt durch praxiserprobte Methoden für unterschiedliche Fächer. Ziel ist ein Unterricht, der sprachliche Vielfalt als Ressource nutzt und allen Schülerinnen und Schülern gerechte Zugänge zum Lernen eröffnet – besonders im Übergang von der Grundschule in die weiterführende Schule.
Kursinhalte:
• Einführung in die Fach- und Sprachsensibilität bei der Gestaltung von Lehr-Lernumgebungen: Innere Mehrsprachigkeit, Sprachregister als Planungsdimension im Unterricht
• Weiterführende Vertiefung der Fach- und Sprachsensibilität mit Fokus auf die Mehrsprachigkeitsaktivierung im Unterricht: Äußere Mehrsprachigkeit, Translanguaging im Kontext von Lehr-Lernprozessen
• Einsatz von KI und weiteren methodischen Zugriffen bei der fach- und sprachsensiblen Unterrichtsgestaltung
DaZ Abschlusstest
Zertifikatsstudium Bildungsmanagement und Leadership in der Kita
Der Zertifikatsstudiengang richtet sich an Kitaleitungen, die eine der folgenden Basisqualifikationen vorweisen können:
- aim Basisqualifikation Management in Krippe und Kita
- Fachwirt für Organisation und Führung
- andere gleichwertige Leitungsqualifikation
Bitte melden Sie sich für den Zertifikatsstudiengang über folgenden Link an:
Qualifizierung von Eltern-Multiplikatoren und Elternmentoren
Diese Veranstaltung richtet sich an Personen mit Migrationshintergrund, die bereit sind als Eltern-Multiplikatoren bzw. Elternmentoren tätig zu werden.
Wir empfehlen für die Teilnahme ein Sprachniveau von B2.
Entwicklungsprozesse sichtbar machen - Portfolios für Krippe und Kita
Diese Veranstaltung richtet sich an pädagogische Fachkräfte in der Krippe und Kita.
Portfolios sind mehr als nur Sammelmappen - sie ermöglichen eine wertschätzende und individuelle Begleitung kindlicher Entwicklungsprozesse. In diesem Seminar setzen sich pädagogische Fachkräfte mit dem Portfolio als Instrument zur Beobachtung, Dokumentation und Reflexion auseinander. Neben grundlegenden Informationen zur Bedeutung und zu den Formen von Portfolios liegt der Fokus auf praxisnahen Ideen, wie Kinder aktiv und selbstwirksam in die Dokumentation einbezogen werden können.
Inhalte:
- Auseinandersetzung mit dem Portfolio als Dokumentations- und Reflexionsinstrument
- Portfolioformen und -typen (z.B. Arbeits-, Entwicklungs-, Pädagogisches Portfolio)
- Praktische Anwendungsmöglichkeiten im Kita- und Krippenalltag
- Partizipative Gestaltung von Portfolios mit Kindern
- Einsatz unterschiedlicher Medien und Mathoden zur kreativen Gestaltung
Integration und Zugehörigkeit neu zugewanderter Schüler/-innen stärken
Der gelingende Einstieg neu zugewanderter Kinder und Jugendlicher in die Schule ist entscheidend für deren langfristige Bildungsbiografie und soziale Integration. Diese Fortbildung richtet sich an Lehrkräfte, die neu zugewanderte Schülerinnen und Schüler beim Ankommen begleiten und durch gezielte Maßnahmen ihr Zugehörigkeitsgefühl nachhaltig stärken möchten. Vermittelt werden zentrale pädagogische Haltungen und professionelle Umgangsweisen sowie bewährte Willkommensrituale, die den Integrationsprozess erleichtern. Darüber hinaus werden individuelle Fördermöglichkeiten vorgestellt, die eine passgenaue Unterstützung ermöglichen. Die Teilnehmenden erhalten praxisorientierte Impulse, um eine inklusive, wertschätzende und sichere Lernumgebung zu schaffen, in der alle Kinder ihre Potenziale entfalten können.
Kursinhalte:
• Psychosoziale Herausforderungen für geflüchtete und zugewanderte Kinder (z.B. Traumatisierung, Sprachbarrieren, etc.)
• Bedeutung von Zugehörigkeit für den Lernerfolg und die Entwicklung der Kinder
• Willkommensrituale & klare Strukturen und Regeln für Sicherheit und Orientierung
• Beziehungsgestaltung: Beziehung als Basis für Integration
• Aufbau von Vertrauen und Empathie
• Tipps für den Umgang mit Sprachbarrieren
• Soziales Lernen und Gemeinschaft stärken durch kooperative Lernmethoden
• Soziale und emotionale Kompetenzen fördern
• Transfer in die Schulpraxis
Kitamanagement: Raumkonzepte für und mit Kinder gestalten
Diese Veranstaltung richtet sich an Leitungskräfte und stellvertretende Leitungskräfte von Krippen und Kitas.
Die Raumgestaltung in Krippe und Kitas beeinflusst maßgeblich das Wohlbefinden sowie die Entwicklung und das Lernen von Kindern. Das Seminar vermittelt fundierte Kriterien zur Gestaltung von Bildungsräumen unter Einbezug der kindlichen Bedürfnisse, beleuchtet entwicklungspsychologische Aspekte und fördert die Reflexion bestehender Raumkonzepte.
- Ziele und Kriterien der Raumgestaltung mit Kindern
- Entwicklungspsychologische Aspekte
- Raumgestaltung als Qualitätskriterium
- Auswahl geeigneter (Spiel-)Materialien und Alltagsgegenstände
- Analyse der eigenen Räume und Reflexion der Gestaltungsmöglichkeiten
Bitte bringen Sie zu den Kurstagen Beispiele von bestehenden Raumsituationen in Ihren Einrichtungen mit!
Diese Veranstaltung kann im Rahmen der aim-Qualifizierung: Management für Krippe und Kita im Bereich "Pädagogisches Leiten“ als Wahlpflichtmodul angerechnet werden.
Digitale Souveränität in Zeiten von KI
„Leading in a culture of change does not mean placing changed individuals into unchanged environments (…) rather change leaders work on changing the context.” (Fullan, 2020)
Unsere Gesellschaft verändert sich im Kontext umfangreicher Digitalisierungsprozesse und KI grundlegend. In Folge stehen Schule, Schulleitungen und pädagogische Führungskräfte vor der Aufgabe, diese Entwicklungen im Sinne einer demokratischen, chancengerechten und zukunftsorientierten Bildung aktiv zu gestalten.
Die Qualifizierungsreihe unterstützt Führungskräfte dabei, ihre Schulen reflektiert und strategisch durch den digitalen Wandel zu steuern. Sie bietet Orientierung und erprobte Denkrahmen für eine wertebasierte Schulentwicklung, in der die Förderung von Persönlichkeitsbildung, Beziehungskultur und gelebter Demokratie im Zentrum stehen.
Was Sie erwartet:
- Modul I: Digital Learning Leading als demokratisches Führungskonzept - dieses Modul nimmt Führungsstile in den Blick, die darauf abzielen, Mut, Kreativität, Innovation und Transformationsbereitschaft in ihrem System zu fördern.
- Modul II: Digital förderliche Rahmenbedingungen schaffen – dieses Modul legt Wert auf die Förderung einer Kultur der digitalen Zusammenarbeit und des kontinuierlichen Lernens, um den Wandel hin zu einer Schule in der digitalen Welt zu begleiten.
- Modul III: Mit KI Verantwortung für das Lernen übernehmen – die Teilnehmenden lernen Grundprinzipien des personalisierten Lernens und gestalten mit Hilfe von KI lernförderliche Lernsettings.
- Modul IV: Steuerung durch Daten – die Teilnehmenden lernen, wie Daten sinnvoll erhoben, analysiert und interpretiert werden können, um fundierte Entscheidungen zu treffen, die den Lernprozess der Schülerinnen und Schüler fördern.
- Modul V: Demokratisch partizipative Schulentwicklung – die Teilnehmenden erlernen Modelle der demokratisch partizipativen Schulentwicklung, bei denen alle relevanten Akteure (Lehrkräfte, Schüler, Eltern, lokale Gemeinschaften) aktiv in den Veränderungsprozess eingebunden werden.
- Modul VI: Transfermodul - Adaption der entwickelnden Konzepte in den eigenen regionalen Kontext.
Ziele des Qualifizierungsformats:
- Transformationskompetenzen stärken
- Nutzerzentrierte digital und KI gestützte Organisationsentwicklung fördern
- Unterrichts-, Personal- und Schulentwicklung datengestützt gestalten und Qualität sichern
- Netzwerkkompetenz systematisch entwickeln
- Demokratisches Führungsverständnis fördern
Zielgruppe:
- Schulleiter/-innen und deren Stellvertretung
- Führungskräfte, die für digitalisierungsbezogene Schulentwicklung Verantwortung tragen
- Fachschaftsleiter/-innen
- Abteilungsleiter/-innen
- Führungskräfte aus dem Bereich Schulaufsicht/Schulträger
Lust auf Führung - Karrierewege im Bildungsbereich
Das Weiterbildungsprogramm und Kooperationsprojekt der aim und des ZSL ‘Lust auf Führung’ startet Anfang 2026 und richtet sich an junge Lehrkräfte aller Schularten in den ersten Berufsjahren (ca. ein bis fünf Jahre nach dem Referendariat), die sich für das Thema Führung im Bildungsbereich interessieren und sich mit diesem Thema sowie eigenen persönlichen und beruflichen Zielen auseinandersetzen möchten. Das Programm bietet die Möglichkeit, sich über verschiedene Karrierewege, Führungsrollen und -aufgaben im Schulbereich und darüber hinaus zu informieren sowie eigene Führungskompetenzen zu reflektieren und zu entwickeln. Im Mittelpunkt steht die persönliche und berufliche Weiterentwicklung sowie die Auseinandersetzung mit vielfältigen Karrierewegen im Bildungsbereich.
Die Modul- sowie Terminübersicht findet sich in der Ausschreibung des Programms unter "Kursinhalt herunterladen".
Eine Anmeldung ist hier möglich.
aim-Qualifizierung Ganztagsbetreuung von Kindern im Grundschulalter (Heilbronn)
Gute Bildung - starke Kinder // Manuals
An diesem Termin möchten wir Sie über die Inhalte und den Ablauf des Projektes "Gute Bildung - Starke Kinder" informieren.
Sie sind herzlich eingeladen, sich bei dieser Info-Veranstaltung detailliert über das Programm zu informieren.
Spielend fit für die Schule!
Diese Veranstaltung richtet sich an pädagogische Fachkräfte in der Kita.
Seminarinhalte:
- Grundlagen des neuromotorischen Förderkonzepts
- Umsetzungsmöglichkeiten in alltagsintegrierten Spielsituationen
- integrative und grundlegende Förderung der Bewegungsentwicklung
Termine:
- Di, 20.01.2026 19:00 - 20:30 online
- Di, 10.02.2026 19:00 - 20:30 online
- Di, 24.02.2026 19:00 - 20:30 online
- Sa, 14.03.2026 08:30 - 16:00 Präsenz in der aim Heilbronn (Bitte bequeme Kleidung und eine Matte mitbringen)
- Di, 17.03.2026 19:00 - 20:30 online
- Di, 28.04.2026 19:00 - 20:30 online
- Di, 12.05.2026 19:00 - 20:30 online
- Di, 09.06.2026 19:00 - 20:30 online
- Di, 07.07.2026 19:00 - 20:30 online
Innovatives Lernen mit KI: Grundlagen, Praxis und Recht im Klassenzimmer
Künstliche Intelligenz verstehen und souverän im Unterricht nutzen
Künstliche Intelligenz verändert die Art, wie wir lehren und lernen, bietet aber auch neue Herausforderungen für Schule und Unterricht. Dieser zweitägige Kurs richtet sich an Lehrkräfte und Schulleitungen von Grund- und weiterführenden Schulen, die KI nicht nur verstehen, sondern aktiv und rechtssicher im Schulkontext einsetzen möchten. Am ersten Kurstag erwerben Sie sowohl technische als auch didaktische Grundlagen für den Einsatz von KI im Unterricht. Der zweite Kurstag bietet Ihnen eine fundierte Einführung in die rechtlichen Rahmenbedingungen, um KI souverän und rechtssicher im Klassenzimmer anzuwenden.
Was Sie erwartet
- KI im Schulkontext verstehen: Lernen Sie, wie KI-Systeme funktionieren, wo ihre Stärken und Grenzen liegen und welche Tools heute bereits im Unterricht genutzt werden können.
- Prompts richtig formulieren: Üben Sie die Erstellung wirksamer Prompts – von einfachen bis komplexen Eingaben – und entdecken Sie, wie Sie KI gezielt zur Unterrichtsvorbereitung oder -durchführung einsetzen können.
- Unterrichten mit KI: Testen Sie konkrete Anwendungsbeispiele für verschiedene Fächer und Bildungskontexte und erarbeiten Sie eigene Ideen für Ihren Unterricht.
- Rechtliche Grundlagen kompakt vermittelt: Erhalten Sie einen praxisnahen Überblick zu Urheberrecht, Datenschutz, Persönlichkeitsrechten sowie den Grundlagen der KI-Verordnung.
- Sicher und souverän handeln: Lernen Sie, worauf es ankommt, um KI im Unterricht verantwortungsvoll und rechtssicher einzusetzen – auch mit Blick auf schulische Haftung.
Teilnehmen
Diese Veranstaltung richtet sich an Lehrkräfte von Grund- und weiterführenden Schulen sowie Schulleitungen.
Klare Haltung, sichere Kita: Partizipation, Interaktion, Kinderschutz (TBB)
Wie schaffen es pädagogische Fachkräfte, den Alltag in der Kita so zu gestalten, dass Kinder aktiv mitwirken können und mit ihren Bedürfnissen, Ideen und Rechten ernst genommen werden? Wie wird eine Kita zu einem Ort, an dem Kinder sich sicher fühlen – geschützt und gesehen? Und welche Strukturen braucht es, damit dies dauerhaft gelingt?
Dieser Blended-Learning-Kurs richtet sich an pädagogische Fachkräfte, Leitungskräfte und Fachberatungen, die ihre Einrichtungen zu einem sicheren, beteiligungsorientierten und kinderrechtssensiblen Ort weiterentwickeln möchten. Mit verschiedenen Selbstlerneinheiten (Podcasts, Klick-Präsentationen, Fachtexten, Videos, Quizzes) steigen Sie in umfassender Weise, zeitlich flexibel und individuell in das Thema institutioneller Kinderschutz ein und vertiefen Ihr Wissen in vier Präsenztermine und ergänzenden Online-Fallberatungsterminen.
- Modul 1: Partizipation leben
Dieses Modul vermittelt Grundlagen gelingender Beteiligung und beleuchtet die Bedeutung von Macht und professioneller Haltung in institutionellen Settings. Anhand von Fallbeispielen reflektieren die Teilnehmenden ihr Handeln, analysieren ihre Konzeption und entwickeln kindgerechte Beteiligungsstrukturen weiter.
- Modul 2: Interaktion gestalten
Gute pädagogische Qualität zeigt sich in qualitativ hochwertigen Interaktionen. Die Teilnehmenden lernen Merkmale guter Interaktionsqualität kennen, reflektieren ihre Praxis und stärken die Kinderperspektive. Sie entwickeln Wege, Interaktionen so zu gestalten, dass Kinder Selbstwirksamkeit erfahren und aktiv am Alltag teilhaben.
- Modul 3: Institutioneller Kinderschutz
Ausgehend von Kinderrechten erarbeiten die Teilnehmenden rechtliche Grundlagen, Zuständigkeiten sowie Vorgehensweisen nach §§ 8a/8b SGB VIII. Sie befassen sich mit Schutz- und Risikofaktoren, analysieren Fallbeispiele und üben Gesprächsführung in herausfordernden Situationen. Ebenso werden Beschwerdewege für Kinder, Familien, Teams und Träger betrachtet.
- Modul 4: Institutionelle Verankerung
Zum Abschluss entwickeln die Teilnehmenden ein Netzwerkhandbuch sowie einen Verhaltenscodex, der professionelle Nähe und Distanz, sexualpädagogische Aspekte und den Umgang mit Grenzüberschreitungen umfasst. Ziel ist es, Strukturen zu schaffen, die dauerhaft Orientierung bieten und im Team verlässlich gelebt werden.
Der Kurs unterstützt Fachkräfte dabei, Partizipation, Kinderrechte und Kinderschutz nicht nur zu verstehen, sondern im pädagogischen Alltag nachhaltig zu verankern – individuell, teamorientiert und institutionell. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Fachpersonen den Alltag so gestalten können, dass Kinder aktiv mitwirken, ernst genommen werden und ihre Rechte selbstverständlich gewahrt bleiben – und wie Teams, Leitungen und Träger Strukturen schaffen, die Schutz, Beteiligung und Qualität dauerhaft sichern.
Zum Abschluss wird Ihnen die Teilnahme mit einem Zertifikat bescheinigt.
Die Online-Infoveranstaltung am 28.01.2026 von 17:00–18:30 Uhr bietet einen strukturierten Überblick über Aufbau, Ablauf und Besonderheiten des Blended-Learning-Formats. Vorgestellt werden insbesondere die Online-Fallbesprechungen sowie die Selbstlerneinheiten und deren didaktische Verzahnung. Zudem besteht die Möglichkeit, offene Fragen zu Inhalten und Organisation zu klären.
In Kooperation mit PEP – Internationales Zentrum für Professionalisierung der Elementarbildung
Klare Haltung, sichere Kita: Partizipation, Interaktion, Kinderschutz (HN)
Wie schaffen es pädagogische Fachkräfte, den Alltag in der Kita so zu gestalten, dass Kinder aktiv mitwirken können und mit ihren Bedürfnissen, Ideen und Rechten ernst genommen werden? Wie wird eine Kita zu einem Ort, an dem Kinder sich sicher fühlen – geschützt und gesehen? Und welche Strukturen braucht es, damit dies dauerhaft gelingt?
Dieser Blended-Learning-Kurs richtet sich an pädagogische Fachkräfte, Leitungskräfte und Fachberatungen, die ihre Einrichtungen zu einem sicheren, beteiligungsorientierten und kinderrechtssensiblen Ort weiterentwickeln möchten. Mit verschiedenen Selbstlerneinheiten (Podcasts, Klick-Präsentationen, Fachtexten, Videos, Quizzes) steigen Sie in umfassender Weise, zeitlich flexibel und individuell in das Thema institutioneller Kinderschutz ein und vertiefen Ihr Wissen in vier Präsenztermine und ergänzenden Online-Fallberatungsterminen.
- Modul 1: Partizipation leben
Dieses Modul vermittelt Grundlagen gelingender Beteiligung und beleuchtet die Bedeutung von Macht und professioneller Haltung in institutionellen Settings. Anhand von Fallbeispielen reflektieren die Teilnehmenden ihr Handeln, analysieren ihre Konzeption und entwickeln kindgerechte Beteiligungsstrukturen weiter.
- Modul 2: Interaktion gestalten
Gute pädagogische Qualität zeigt sich in qualitativ hochwertigen Interaktionen. Die Teilnehmenden lernen Merkmale guter Interaktionsqualität kennen, reflektieren ihre Praxis und stärken die Kinderperspektive. Sie entwickeln Wege, Interaktionen so zu gestalten, dass Kinder Selbstwirksamkeit erfahren und aktiv am Alltag teilhaben.
- Modul 3: Institutioneller Kinderschutz
Ausgehend von Kinderrechten erarbeiten die Teilnehmenden rechtliche Grundlagen, Zuständigkeiten sowie Vorgehensweisen nach §§ 8a/8b SGB VIII. Sie befassen sich mit Schutz- und Risikofaktoren, analysieren Fallbeispiele und üben Gesprächsführung in herausfordernden Situationen. Ebenso werden Beschwerdewege für Kinder, Familien, Teams und Träger betrachtet.
- Modul 4: Institutionelle Verankerung
Zum Abschluss entwickeln die Teilnehmenden ein Netzwerkhandbuch sowie einen Verhaltenscodex, der professionelle Nähe und Distanz, sexualpädagogische Aspekte und den Umgang mit Grenzüberschreitungen umfasst. Ziel ist es, Strukturen zu schaffen, die dauerhaft Orientierung bieten und im Team verlässlich gelebt werden.
Der Kurs unterstützt Fachkräfte dabei, Partizipation, Kinderrechte und Kinderschutz nicht nur zu verstehen, sondern im pädagogischen Alltag nachhaltig zu verankern – individuell, teamorientiert und institutionell. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Fachpersonen den Alltag so gestalten können, dass Kinder aktiv mitwirken, ernst genommen werden und ihre Rechte selbstverständlich gewahrt bleiben – und wie Teams, Leitungen und Träger Strukturen schaffen, die Schutz, Beteiligung und Qualität dauerhaft sichern.
Zum Abschluss wird Ihnen die Teilnahme mit einem Zertifikat bescheinigt.
Die Online-Infoveranstaltung am 28.01.2026 von 17:00–18:30 Uhr bietet einen strukturierten Überblick über Aufbau, Ablauf und Besonderheiten des Blended-Learning-Formats. Vorgestellt werden insbesondere die Online-Fallbesprechungen sowie die Selbstlerneinheiten und deren didaktische Verzahnung. Zudem besteht die Möglichkeit, offene Fragen zu Inhalten und Organisation zu klären.
In Kooperation mit PEP – Internationales Zentrum für Professionalisierung der Elementarbildung
